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RFID in Euro-Banknoten

Mirko Kulpa 08.04.2005

Die Gerüchte über den Einsatz von RFID-Chips in den Euro-Geldscheinen werden konkreter. Mehrere Quellen berichten über Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB). Vermutlich soll der µ-Chip des Herstellers Hitachi in die Euroscheine integriert werden.
Der µ-Chip (mu-Chip) ist nur 0,4 mm x 0,4 mm groß und speichert bis 128 Bit. Das System arbeitet mit einer Frequenz von 2,45 GHz. Als Leseradius gibt der Hersteller 25 cm an. Der RFID-Chip soll die Fälschungssicherheit der Banknoten erhöhen. Da der Transponder aber nur eine Seriennummer speichern kann, ist zur Überprüfung der Zugriff auf eine zentrale Datenbank erforderlich.

Wird dort eine bestimmt Nummer gesperrt, wird der Schein der diese Nummer wirklich hat ebenfalls gesperrt.

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Mu-Chip von Hitachi