RFID Technik

Radio Frequency Identification (RF-ID) ist eine Technik zur berührungslosen Übertragung von Identifikationsmerkmalen.

Grundlagen

Ein RFID-System besteht aus der Sende-Empfangs-Einheit und dem Transponder. Die Sende-Empfangs-Einheit kann die im Transponder gespeicherten Daten auslesen.

Der Transponder besteht aus einem Mikrochip und einer Antenne. Bei aktiven Transpondern kommt eine eigene Stromversorgung dazu. Transponder gibt es in sehr vielen Bauformen. Am bekanntesten sind die Etiketten zum Aufkleben auf Waren. Es gibt Transponder in Glaskapseln zum Injizieren und robuste Bauformen zur Kennzeichnung von Containern.

Frequenzen

Es gibt keinen einheitlichen RFID-Standard der ein bestimmtes Frequenzband vorschreibt. Die für die Nutzung freigegebenen Frequenzbänder unterscheiden sich von Land zu Land. So haben sich verschiedene nationale und internationale Lösungen entwickelt.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Frequenzbänder und deren Nutzung.

Aufbau des Transponders

Die Transponder bestehen aus einem Mikrochip und einer Antenne. Je nach Bauart können im Transponder einige Kilobyte Daten gespeichert werden. Die Antenne wird zum Beispiel aus Kupferfolie gebildet und ist besonders bei den RFID-Aufklebern gut zu erkennen. Passive Transponder beziehen ihre Energie nur aus dem elektrischen Feld des Lesegerätes. Aktive Transponder besitzen eine eigene Stromversorgung. Dadurch kann die Reichweite beträchtlich erhöht werden.

Standard

RFID Standards

ISO/IEC 10536 Close Coupling Cards (Reichweite 1 mm bis 1 cm)
ISO/IEC 14443 Proximity Cards
ISO/IEC 15693 Vicinity Cards

MIFARE

Mifare ist die Phillips-Variante von RFID nach ISO 14443 A. Phillips liefert neben den Mifare-Transpondern auch die entsprechenden Schaltkreise zum Bau von Lesegeräten.